Glossar
Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU)
Eine medizinisch-psychologische Untersuchung kann angeordnet werden, wenn erhebliche oder wiederholte Verkehrsverstöße, Verkehrsstraftaten mit Anhaltspunkten für Aggressivität oder wiederholte Fahrerlaubnisentziehungen vorliegen. Die Kosten trägt der Betroffene, eine Verweigerung oder verspätete Vorlage kann als fehlende Eignung gewertet werden.
- Begriff
- Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU)
- Stand
- 12. September 2026
Was dahinter steckt
Rechtsgrundlage ist Paragraf 11 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Die Untersuchung darf nur durch dafür zugelassene Stellen und Gutachter durchgeführt werden, etwa Fachärzte mit verkehrsmedizinischer Qualifikation.
Eine MPU ist keine Strafe, sondern eine Eignungsprüfung: Sie klärt, ob jemand die für das sichere Führen eines Kraftfahrzeugs notwendigen körperlichen und geistigen Voraussetzungen wieder erfüllt, etwa nach einer alkoholbedingten Fahrerlaubnisentziehung.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Paragraf 11 FeV, Eignung, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
Einsatz von Sprachmodellen
Die Fließtexte dieser Seiten (Überschriften, Beschreibungen, Ratgeber- und Glossarinhalte) entstehen mit Unterstützung von Sprachmodellen und werden vor der Veröffentlichung geprüft. Die Hero-Bilder sind mit einem Bildmodell erzeugt. Name, Anschrift und Kontaktdaten der Kanzleien stammen unverändert aus OpenStreetMap. Das Verkehrsrecht ordnet ein Skript nach festen Suchmustern zu, die mit Hilfe eines Sprachmodells entworfen und an Stichproben geprüft wurden. Kein Modell schreibt einer Kanzlei Verkehrsrecht zu, das ihre Website nicht nennt.
Korrekturweg
Eine falsche Anschrift, eine geschlossene Kanzlei oder eine Kanzlei, die kein Verkehrsrecht mehr anbietet, melden Sie über das Kontaktformular. Wir prüfen die Meldung an der Website der Kanzlei und an OpenStreetMap und korrigieren belegte Fehler.
Stand dieser Angaben: 12. September 2026.